Sondertechniken

Moxa – Schröpfen – Gua Sha

Moxa

„Ist eine Krankheit weder durch Medizin (Kräuter) noch durch Akupunktur zu heilen, wende man Moxa an“
(Zitat aus einem klassischen Werk)

Bei der Moxibustion werden kleine Mengen von getrockneten Beifußfasern auf oder über speziellen Akupunkturpunkten abgebrannt. Durch die Hitzewirkung kann so auf die Punkte und dadurch wiederum auf die entsprechende Erkrankung Einfluss genommen werden.

In der TCM hat Moxa einen ähnlich hohen Stellenwert wie die Akupunktur.

Die Moxibustion ist u.a. geeignet als Zusatztherapie bei Krebserkrankungen, Asthma, Kopfschmerzen, zentral bedingten Lähmungen und Rheuma.

Schröpfen

Das Schröpfen hat seinen Ursprung in China, Indien, aber auch in unserer westlichen Kultur. In unserer klassischen Naturheilkunde hat das Schröpfen einen ausleitenden Effekt, das lokale Vakuum führt zu einer Dehnung des Bindegewebes, Reizung der Nervenendigungen und zu einer lokalen Durchblutungsanregung. Über Reflexzonen kann auf innere Organe Einfluss genommen werden und auch eine Stimulation des Immunsystems ist möglich.

Aus chinesischer Sicht bewegt Schröpfen Qi und Blut, befreit die Leitbahnen von Blockaden und führt dadurch zu einer schmerzstillenden Wirkung. Durch Stimulation bestimmter Akupunkturpunkte kann auf innere Organe Einfluss genommen werden und auch aus Sicht der TCM hat das Schröpfen eine ausleitende Wirkung krankmachender Faktoren.

Geeignet ist die Schröpftherapie besonders bei Schmerzsyndromen, bestimmten neurologischen Symptomatiken, sowie zur ganzheitlichen Körperstimulation und prophylaktischen Behandlung.